Populäre Musik und Nachkriegszeiten - Zwischen kultureller Selbstvergewisserung, Unterhaltung und Verdrängung (1945-1960)
Wie formen Nachkriegszeiten populäre Musik und wie formt populäre Musik Nachkriegszeiten? Diesen Fragen widmet sich die Tagung am Beispiel der deutschen Entwicklungen zwischen 1945 und 1960. In dieser historischen Konstellation wurde populäre Musik etwa von den vier Besatzungsmächten als kulturpolitisches Instrument betrachtet, um die deutsche Gesellschaft nach postfaschistischen Werten zu formen.
Menschen nutzten populäre Musik zudem als Medium, um kollektive Identität und Gemeinschaft zu vermitteln, aber auch Emotionen wie Verlust, Trauer und Schuld zu artikulieren – oder zu verdrängen. Populäre Musik diente ferner zur Unterhaltung und trug als Ware zum sogenannten „Wirtschaftswunder“ bei.
Die Tagung findet in Kooperation mit der Forschungsgruppe „Nachkriegszeiten: Pluralität – Temporalität – Re/Konstruktionen“ des Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) und dem Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik (FZM) statt.
Carolin Stahrenberg hält ihren Vortrag am 26.11.2026 um 18.00 Uhr im Humboldtsaal.
Hier geht es zum Programmflyer (pdf) (diese Datei ist nicht barrierefrei).
Veranstaltungsdaten und -ort: 26. - 28. Novemberg 2026 im ZPKM (Rosastraße 17-19, Freiburg)

